6:0-Kantersieg gegen Wienerberg

Gegen den Tabellenletzten beginnt der Sport-Club wie aus einem Guss. Nach einem schönen Angriff über rechts verwertet Pecirep das Zuspiel zum 0:1 (3. Min.). Das Spiel läuft lange wie auf einer schiefen Ebene, nur die Tore fehlen, obwohl es Chancen in kurzen Intervallen gibt. Knapp vor dem Pausenpfiff setzt Keles mit einer Flanke Pejirep perfekt ein, und der köpfelt locker zum 0:2 ins Netz (45.). Und Darijo setzt nach Wiederbeginn nahtlos fort: Er tanzt zwei Gegner aus und schlenzt den Ball zum 0:3 ins lange Eck (48.). 5 Minuten später steht Abazović nach einem Eckball ganz allein; das 0:4 ist für ihn kein Problem. Die nächsten Treffer fallen in der Schlussphase: Foul an Wunsch, den fälligen Strafstoß verwertet Keles (75.), und dann erzielt René Kriwak sein erstes Goal nach langer Verletzungspause: Nach einer Bilderbuchkombination schiebt er den Ball zum Endstand von 0:6 ins Netz (87.).

Samstag, 12.9.2026 – 19.30 Uhr/ 7. Runde RLO

SV Wienerberg 1921 – Wiener Sport-Club 0:6 (0:2)

Wienerberg Arena, 400 Zuschauer:innen

Schiedsrichter: Hisham El Gzar, MSc

Assistenten: Daniel Radivojevic, Anas El Gzar

Spielbericht

Daniel Seper nimmt im Vergleich zur letzten Runde einige Änderungen vor und schickt folgende Elf aufs Feld: Im Tor steht Haas, die Verteidigung bilden Sahanek, Radulović, Abazović und Schutti;
Kerschbaumer, Wunsch und Gücli agieren im Mittelfeld. An der rechten Außenbahn ist Keles nominiert, Sutterlüty auf der linken Seite, während Pecirep als Sturmspitze beginnt.

Es sind keine 3 Minuten vergangen, da spielt Keles auf Wunsch, dessen Hereingabe rasieren ein Verteidiger und Sutterlüty, aber Pecirep ist zur Stelle und netzt zum 0:1 ein. In der Folge ist der Sport-Club in allen Belangen besser, spielt vor allem über die Flanken, nur die Tore lassen auf sich warten. Die Hausherren igeln sich zeitweise komplett ein, sodass bei vielen Abschlüssen immer irgendwie ein Bein dazwischen ist. Allein Sutterlüty kommt zwischen der 23. und 28. Minute viermal zum Abschluss. Eine Hereingabe von links kann Goalie Höfler gerade noch wegdrehen, Keles flankt danach exakt auf Pecirep, und dessen Kopfball bedeutet das 0:2 (45.).

Nach Wiederanpfiff gehen die Pecirep-Festspiele weiter: Einen schlechten Abschlag nimmt er sich mit der Brust runter, lässt zwei Verteidiger stehen und lupft den Ball locker ins lange Eck – 0:3 (48.). Einen Eckball platziert Keles direkt auf den Kopf von Abazović, der – sträflich alleingelassen – nicht einmal springen muss, um auf 0:4 zu stellen (53.). Danach nehmen die Dornbacher das Tempo raus. Auch die Spielerwechsel tragen dazu bei, dass kurzfristig die letzte Konsequenz fehlt. Dann schickt Oppong Niki Wunsch in den Sechzehner, wo er gefoult wird. Keles tritt zum Strafstoß an, und schon steht es 0:5 (75.). Das schönste Tor fällt am Schluss: Nach einer Ballstafette mit schnellem, flachem Zuspiel schiebt Kriwak den Ball über die Linie. Das ist auch ein emotionaler Moment für den Rückkehrer, sein erster Pflichtspieltreffer seit seiner Verletzungsserie ab April 2024!

Fazit

Trainer Daniel Seper war natürlich hoch zufrieden: „Ein souveräner Sieg nach einer souveränen Leistung von hinten bis vorne – hinten die Null, vorne die Tore gemacht! Es ist nicht
selbstverständlich, wie wir aufgetreten sind. Du musst alle ernst nehmen, auch einen Gegner, der noch keine Partie gewonnen, ja keinen Punkt gemacht hat. Wir sind das Spiel ab der 1. Minute ernst angegangen und haben es bis zur letzten Minute konsequent zu Ende gebracht. Das sind oft schwere Matches, weil sich jeder denkt, das sei kein Problem. In diesem Fall war es kein Problem, und die Jungs haben es sehr gut gemacht und nicht locker gelassen. Sechs Tore muss man erst schießen, egal gegen wen. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Die Richtung stimmt, und jetzt schauen wir, dass wir nächste Woche dort fortsetzen können.“

Aufstellung Wiener Sport-Club: Haas; Sahanek, Radulović (18. Drljepan), Abazović, Schutti (80. Grubesic); Kerschbaumer (K/57. Kriwak), Wunsch, Gücli; Pecirep (57. Oppong), Keles, Sutterlüty (57.
Van Zaanen)

Aufstellung SV Wienerberg 1921: Höfler: Güllü, Hüttmair (K), Semrau (Ben Ammar), Ziermann (HZ Petrović); Schöberl, Pitzek, Mohamed (HZ Nabavi); Mandl (80. Weingartmann), Schaller (HZ Schmid), Imamoglu

Torfolge

0:1 Darijo Pecirep (3.)
0:2 Darijo Pecirep (45.)
0:3 Darijo Pecirep (48.)
0:4 Kerim Abazović (53.)
0:5 Eren Keles (75.)
0:6 René Kriwak (87.)

Gelbe Karte SV Wienerberg

57. Imamoglu (K)

Text: Friedl Schweinhammer
Foto: Klaus Mahrer

September 19, 2026

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